News


>> Waren Sie schon mal ein Regenbogen?
   Vor ungefähr sechs Jahren machte ich den Induktionsworkshop und seit drei Jahren praktiziere ich regelmäßig die Induktion und die Longevity-Übungen. Bevor ich auf deren Wirkungen eingehe, möchte ich allgemein über meine Eindrücke von The Light of Life und Howard Lee berichten. Als ich Howard Lee das erste Mal auf einem Vortrag in Berlin erlebte, fühlte ich mich hinterher wie nach einem exquisiten Essen nach einem äußerst produktiven Tag, der einen wichtigen Schritt hinsichtlich meines vor mir liegenden weiteren Lebens darstellt. Zwei Jahre später ergab sich dann für mich die Gelegenheit, am Induktionsworkshop teilzunehmen und wieder zwei Jahre später, die Longevity Übungen dank der großzügigen und weitherzigen Bemühungen Alessandro Pirovanos zu erlernen.

   Ich schätze an The Light of Life, dass es keiner klassischen Schüler-Lehrer-Verhältnisse bedarf, da ab einem bestimmten Punkt die Energie selbst das Lehren übernimmt – zumindest empfinde ich das so. Auch scheint es mir so zu sein, dass Howard Lee die Energie in den Vordergrund stellt, statt, wie ich es häufig bei anderen Lehrenden erlebt habe, sich selbst. Allerdings kann ich mir durchaus denken, dass manche enttäuscht sein können, die mit bestimmten Erwartungen und festgefahrenen Sichtweisen auf ihre Probleme zu ihm kommen, da die Lösung häufig anders ist, als sich das ein begrenzter und emotional verstrickter Verstand auszumalen vermag. Einfachheit und Klarheit sind Qualitäten, die ich erst durch den Light of Life Prozess als Gewinn zu betrachten fähig wurde.

   Es ist nicht ganz leicht, über die Resultate zu reden, da für ihre Messung noch keine empirischen Studien existieren und die Aussagen diesbezüglich durchaus subjektiv eingefärbt sind. Gleichwohl habe ich mich entschlossen, mich auf das Thema der Wirkung dieser Übungen und der Energie aus dieser transzendenten Quelle einzulassen und hoffe daher, dass meine wissenschaftliche Ausbildung meinen Bericht darüber unterstützt. Darüber hinaus habe ich eine inzwischen mehr als zwei Jahrzehnte währende regelmäßige Trainingspraxis verschiedener Übungssysteme hinter mir, so dass meine Einschätzung der Wirkungskraft der Light of Life Energie auch diese jahrelange Erfahrung mit anderen Systemen einschließt.

   Meine Erfahrungen lassen sich grob in drei Kategorien erfassen: unmittelbare, längerfristige und spontane Wirkungen. Es gibt auch spezifische Wirkungen bei einzelnen Übungen, auf die ich hier jedoch nicht eingehen werde. Ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit, denn vor allem die längerfristigen Wirkungen kündigen sich mitunter so subtil an, dass Veränderungen mitunter erst dann ins Bewusstsein treten, wenn diese bereits längst abgeschlossen sind.

   Ich beginne mit einer Beschreibung der unmittelbaren Wirkungen. Diese treten zusammen oder abwechselnd auf und hängen von Bedingungen ab, von denen ich nach wie vor nicht viel weiß und die vermutlich individueller Natur sind, also von der gegebenen Befindlichkeit, der Lebenssituation und auch dem Tagesgeschehen abhängen.

   Die deutlichste unmittelbare Wirkung ist die Beruhigung des internalen Dialoges. Ob sich nun die Zahl der Gedanken vermindert oder sich die Lautstärke der Gedanken drosselt sind vielleicht zwei Beschreibungen ein und desselben Geschehens. Es ist, als ob man den Abflussstöpsel einer Badewanne voller lauter Gedanken zieht und diese mit Sogkraft abfließen. Es stellt sich ein Zustand der Leere ein, vergleichbar mit dem Zustand unmittelbar nach einer Meditation. Es kann sein, dass äußere Geräusche des Alltags wie Straßenlärm, Telefonate oder Musik bewusster oder einfach lauter wahrgenommen werden. Es können euphorische Empfindungen auftreten, die einige Stunden anhalten. Es kann bei Arbeiten und Aktivitäten zu einer überaus genussvollen Intensivierung und Fokussierung kommen. Auch kommt es mitunter zu synästhetischen Erlebnissen, in der sich Bewegungen in Klänge, Bilder oder Empfindungen verwandeln, Gerüche oder Geschmäcker auftreten, die einem vertraut und unbekannt zugleich erscheinen.

   Längerfristig betrachtet habe ich ein Nachlassen der Ohrgeräusche festgestellt. Feinmotorik und Reflexe haben sich in teils bemerkenswerter Weise verbessert und es ist meines Erachtens zu einer Steigerung meiner physischen und geistigen Aufmerksamkeit (Achtsamkeit oder Wachheit oder wie immer man das nennen mag) gekommen. Ruhepausen und Schlaf- bzw. Rekonvaleszenzzeiten lassen sich flexibler „verwalten“. Äußerst bemerkenswert finde ich darüber hinaus, dass der Körper eine Form von eigener Weisheit entwickelt. Er korrigiert bestimmte Haltungen in einer Art von Willkürbewegungen, noch bevor die aus der Haltung resultierenden Empfindungen und korrespondierenden Gedanken entstehen. Es gleicht in dieser Phase einer Art praktizierten Nicht-Tuns, allerdings auf einer äußerst basalen Ebene. Das kann z.B. bei der Pause auf der Couch, in einem Gespräch, beim Tanzen oder auf der Arbeit auftreten. Mir scheint es, als ob der Körper seine natürliche Schutzfunktion auf einer höheren Ebene wiederentdeckt und selbsttätig schädigende Gewohnheiten auflöst und den Verstand zum Beobachter degradiert, wenn der im Begriff ist, in eine Dummheit zu „rutschen“.

    Die spontanen Wirkungen kann ich nur schwer zusammenfassen, ohne Begriffe wie psychedelisch zu verwenden und habe mich daher entschieden, einige spontane Erlebnisse einfach zu berichten.

   Häufig erlebe ich spontane Wirkungen während der Zellularverjüngung. Auch hier tritt die Light of Life Energie mit einer Art Saugwirkung auf, die wie ein Staubsauger oder Scanner meinen Körper von Verunreinigungen säubert.

   Ein interessantes Erlebnis hatte ich nach einer längeren Trainingseinheit, nach der ich mich in meiner Hängematte erholte. Als ich gerade wegdämmerte, geriet ich in einen Entspannungszustand, wie ich ihn noch nicht erlebt hatte. Ich war gleichzeitig körperlich eingeschlafen und geistig hellwach. Auf einmal spürte ich außerhalb von mir eine Art energetischer Verdichtung, an der sich meine gesamte Aufmerksamkeit aufhängte. Ich WUSSTE, dass durch seine willentliche Verlagerung unterschiedliche Wahrnehmungen der Umwelt entstehen. Ich spielte ein wenig mit diesem „Montagepunkt“, bis ich richtig schlafen wollte und deshalb auf die Couch wechselte. Dort wiederholte es sich noch einmal. Am Ende suchte ich mein Bett auf, mit dem Erfolg, doch noch „normal“ einschlafen zu können.

   Ein relativ frisches Erlebnis ereignete sich während einer Übung, als ich auf einmal Spektralfarben sah, die mich durchdrangen - Waren Sie schon einmal ein Regenbogen?